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2017/06/28

Industrie 4.0 - Internet der Dinge für den Mittelstand



Immer mehr Unternehmer erkennen die Chancen der Industrie 4.0. Sei es die Digitalisierung ihrer Produkte, Prozesse oder ganzer Geschäftsmodelle. Doch wenn es darum geht, das Internet of Things und Digitalisierung für das Unternehmen zu nutzen, fehlen die Kompetenzen zur Analyse oder Umsetzung.
ConPerge verfügt über das entsprechende Know-How und ein Netzwerk an entsprechenden Dienstleistern bei der Umsetzung von Spezialgebieten.

 

Wir bieten Geschäftsmodelle im Internet der Dinge

Unser Ende-zu-Ende-Angebot für Sie umfasst Transformationsberatung, Tools zur Analyse, Anleitung zur Expansion durch Digitalisierung.
Aber was steht ihrem Unternehmen eigentlich bevor? Ist ihr Unternehmen auf eine umfassende Digitalisierung vorbereitet? Welche Chancen und Risiken bietet das Internet der Dinge für ihr Unternehmen?

Was ist das Internet der Dinge?

„Internet of Things“ (IoT) bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese selbstständig miteinander kommunizieren und selbständig verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen. Zum Anwendungsbereich gehört die allgemeine Informationsversorgung genauso wie automatisierte Bestellungen, die Ermittlung von benötigten Produkten oder Notfallfunktionen. Das IoT reicht aber weiter, denn es bindet auch die Kommunikation von Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern wechselseitig mit ein. Die komplette Reichweite der Möglichkeiten ist nicht absehbar!
Die stetig wachsende Vielfalt der mit dem Internet verbundenen Endgeräte – das Internet der Dinge – wird die Unternehmenswelt grundlegend verändern. Nicht umsonst spricht man beim Internet der Dinge von der nächsten industriellen Revolution oder kurz Industrie 4.0.
Von der automatisierten Überwachung und Verwaltung von Hardware und physischen Umgebung bis hin zu bisher nicht erkannten Geschäftsprozessen kann das IoT die Unternehmenswelt intelligenter und auch besser gestalten.
Um Vorteile nutzen zu können, müssen sich Unternehmer vielfachen Aspekten befassen. Dazugehören Soft- und Hardware ebenso wie Kommunikationsprozesse, Produktionsabläufe, Supply Chain Management und Lieferanten- und Kundenbeziehungen.

Ist das Internet der Dinge nur für Großunternehmen oder auch den Mittelstand?

Bislang sieht es aus, als würden sich vor allem Global Player mit dem Thema beschäftigen. So haben führende Großunternehmen IoT als Top-Thema definiert. Jedoch bietet das Internet der Dinge gerade kleineren und mittelständischen Unternehmen Chance und Vorteile, die es zu nutzen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern gilt.
Deutschland ist hierbei (noch) einer der Spitzenreiter und verfügt mit dem deutschen Mittelstandüber Grundlagenwissen und eine Unternehmerbasis, die dank IoT den Vorsprung von Konzernen aus anderen Ländern – insbesondere den U.S.A. - im Bereich Digitalisierung aufholen können.

Unternehmen, die Industrie 4.0 umsetzen, erfinden sich großteils neu um eine bessere Kosteneffizienz, mehr Umsatzwachstum und eine neue Tiefe in den Kundenbeziehungen zu erfahren.

 

Hat mein Unternehmen nur Vorteile durch das Internet der Dinge?

Die Industrie 4.0 ist eine industrielle Revolution, ist eine deutliche Veränderung. Jede Veränderung bietet Chancen, Vorteile, aber auch Nachteile und Risiken.
Alle Endgeräte und die von ihnen über das Internet gesendeten Daten können durch Kompromittierung der eigenen Systeme beeinflusst, verfälscht oder gestört werden. Gehackte Endgeräte oder korrupte Daten kann ein Unternehmen nicht riskieren. Daher ist es fundamental wichtig, dass Sie Ihre (digitale) Infrastruktur als Vorbereitung auf das Internet der Dinge absichern. Dazu gehört auch eine Überprüfung von Prozessen unter sicherheitsrelevanten Aspekten und die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter. 

Interne Aufgabenbereiche und Widerstände nutzen

Nicht nur deswegen sind deutsche Unternehmen bisher zögerlich, wenn es um die Umsetzung von IoT geht. Schätzungsweise ein Sechstel der KMU hatte bisher entsprechende Projekte initiiiert, teilweise nur Pilotversuche und Testprojekte.
Ein Grund für das zögerliche Verhalten ist der Mangel an umfassender Beratung bei der Einführung von IoT-Lösungen. Auch gilt es gilt es eine Vielzahl von Komponenten mit unterschiedlichen Schnittstellen und Kommunikationsprotokollen untereinander zu kombinieren. Die Bandbreite der Aufgabenfelder reicht von Sensoren, Aktoren und Steuerungen bis hin zu IT-Systemen.

Aber auch die Betrachtung von Geschäftsprozessen und Verantwortungsbereichen sind Feldern, bei denen jenseits der Beratung auch interne Widerstände auftreten können.
Im Zentrum der Digitalen Transformation stehen Menschen. Es heisst „Internet der Dinge“, „Digitalisierung 4.0“, doch es geht um Wachstum und Wandel, der von den Mitarbeitern und Führungskräften in kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen wird: 

„Die beteiligten Personen sind in jedem Business und jeder Branche der entscheidende Faktor. Nur Unternehmen die ihre Mitarbeiter einbinden und ermöglichen Potenziale voll auszuschöpfen, werden langfristig relevant und erfolgreich bleiben."
Alexander V. Schinzing

Der Weg ist ein Ziel

Die Heterogenität der verschiedenen Endgeräte im eigenen Unternehmen und in der Beziehung zu Lieferanten und Kunden erschwert den Austausch von Daten zwischen diesen Systemen, und derzeit sind nationale oder gar internationale Standards selten.
Jedoch kann im Wandel zu Industrie 4.0 genau darin ein weiterer Nutzen von IoT-Lösungen gesehen werden. Daten werden erfasst und in einen neuen Kontext gestellt, um daraus geschäftsrelevante Informationen zu gewinnen.

Industrie 4.0 – Analyse, Beratung, Planung und Umsetzung

Wenn Sie sich entscheiden, ihr Unternehmen für die Zeit nach der 4. Industriellen Revolution stark und nachhaltig aufzustellen, sollten Sie auf Partner mit Expertise vertrauen.
ConPerge versteht sich als Ende-zu-End-Beratung, die Unternehmen im Wandel unterstützt. Unsere Analyse ist ein Einstieg in unsere Beratung bei der Planung der Digitalisierung ihres Unternehmens und die ganzheitliche Umsetzung des Internets der Dinge in ihrem Unternehmen.

Sprechen Sie uns an!

2014/11/06

Noch bis 31.12: Steuerliche Vorteile in Madeira



Sonderwirtschaftszone Madeira
Steuervorteile aufgrund der geographischen Randlage
Die portugiesische Insel Madeira hat als Zielregion für Firmengründungen zunehmend an Bedeutung gewonnen. Viele europäische und deutsche Firmen haben bereits ihren Firmenhauptsitz auf in Funchal, der Hauptstadt der Insel angesiedelt.

Die Sonderwirtschaftszone auf Madeira wird von der EU besonders gefördert wird. Grund ist die extreme Randlage innerhalb der EU. Was auf den ersten Blick wie ein Standortnachteil aussieht, entpuppt sich als großer Vorteil für Firmengründungen: Denn in Funchal existiert eine Freihandelszone (MIBC) mit sehr niedrigen Steuern für Firmen. Die Körperschaftssteuer beträgt seit 1. Januar 2013 lediglich 5 Prozent. Dennoch gilt sie nicht als Steueroase. Denn Firmen, die in Funchal gegründet werden sind reguläre portugiesische Firmen. 

Ein Unternehmen im Ausland gründen
Eine Gründung in Portugal gestaltet sich unkompliziert.
Gründungsinteressierte profitieren von den Gründungsfreiheiten, die jeder EU-Bürger innerhalb der Europäischen Union genießt. Auch bei Firmengründungen auf Madeira herrscht diese Niederlassungsfreiheit. Diese gewährt, dass sich natürliche und juristische Personen innerhalb des Europäischen Binnenmarktes unternehmerisch betätigen können. Als Deutscher Staatsbürger ist es somit vollkommen unproblematisch, eine Firma auf der portugiesischen Insel zu gründen. Diese Grundfreiheiten sichern zudem den freien Verkehr von Waren, Kapital und Dienstleistungen. Mit dem Rechtschutz durch den EUGH, der Mutter-Tochter-Richtlinie und der Fusionsrichtlinie sind weitere Vorteile des Insel-Standortes innerhalb der EU gegeben.

Gesellschaftsformen und Unternehmensvertretung
Das portugiesische Rechtssystem unterscheidet zwei Gesellschaftsformen, zwischen denen Gründungsinteressierte bei ihrer Neugründung wählen können.
In Portugal existieren sowohl die Gesellschaft mit beschränkter Haftung, die Limitada (LDA) als auch die Aktiengesellschaft, die Sociedade Anónima (SA). Mindestanforderung beider Gründungsformen ist ein registrierter Direktor. Ein lokalen Direktor, der direkt vor Ort ansässig ist, empfiehlt sich aber dennoch. Denn die Steuervorteile ausschöpfen zu gelten, muss die Firma von Madeira aus geleitet und kontrolliert werden. Nur dann ist die Firma steueransässig im Sinne der Doppelbesteuerungsabkommen. Zudem ist ein Geschäftskonto vor Ort erforderlich: ohne ein Geschäftskonto erhält die Limitada oder Sociedade Anónima keine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (VAT-ID) und wird nicht zur Steuer angemeldet.

Steuerliche Auflagen für einen Firmensitz auf Madeira
Eine Gesellschaft, die sich auf der portugiesischen Insel ansiedelt, hat einige Auflagen zu erfüllen.
Dann kommt eine neue Firma in den Genuss der Steuervorteile. Diese Auflagen wurden seitens der Regierung und den Gewerkschaften Portugals mit der EU für die Sonderwirtschaftszone verhandelt. Genehmigt wurden die Auflagen letztendlich durch die Kommission der Europäischen Union. Firmen, die sich bei Neugründung an diese Auflagen halten, sind die niedrigen Steuersätze garantiert. 
Steuern sparen können die neu gegründeten Gesellschaften somit nur, wenn sie sich an die festgelegten Auflagen halten. Die Sonderbesteuerung erfolgt bei bestimmten, genehmigungspflichtigen Tätigkeiten.
Des Weiteren ist es erforderlich, dass ein Geschäftsführer direkt vor Ort tätig ist. Ein reines Registered Office ist in den meisten Fällen keinesfalls ausreichend. Um nicht in Verdacht zu geraten, eine rechtswidrige Zwischengesellschaft oder eine Briefkastengesellschaft zu betreiben ist ein lokaler Direktor anzuraten. Dabei haben die Gründer die Wahl, ob der Mandant selber oder ein Beauftragter seinen gewöhnlichen Aufenthalt auf die portugiesische Insel verlagert und dort als Geschäftsführer auftritt.
Der wichtigste Punkt für eine Steuerreduzierung ist jedoch, dass neue Arbeitsplätze zur Verfügung gestellt werden müssen. Je nachdem, wie viele Mitarbeiter beschäftigt werden, kann ein bestimmter Anteil des Umsatzes der Niedrigbesteuerung unterliegen.
Eine Übersicht über die Steuersätze und Auflagen finden Sie auf unserer Webseite www.taxsavingcorp.com
Die geringe Sonderbesteuerung von Unternehmensgewinnen ist noch bis mindestens 2020 garantiert, wenn eine Firma vor dem 1.1.2015 in das portugiesische Handelsregister eingetragen wurde. Daher sind Unternehmer gut beraten, jetzt noch eine Firma auf Madeira zu gründen, wenn sie Steuern sparen wollen. Zwar haben Beratungsgesellschaften wie TSC auch Vorratsgesellschaften zur Hand. Deren Anzahl ist aber begrenzt.
Auch nach 2020 wird eine Firma Steuervorteile bieten: Portugal plant fest damit, Firmen auf Madeira auch später weitreichende Steuererleichterungen zu bieten.
Eine Firmengründung auf Madeira bietet Gründern eine ganze Reihe Vorteile, die vor allem steuerlicher und handelsrechtlicher Natur sind. 




TSC steht dabei seinen Klienten als kompetenter und erfahrener Partner vor Ort zur Verfügung.
Diese Konzepte zeigen, dass rechtssichere Strukturen Firmengründern folgendes bieten:
  • zuverlässige Planungssicherheit
  • eine reduzierte Steuerlast
  • hochgradige Flexibilität
Der Versuch, die Finanzbehörden zu täuschen, würde langfristig keinen Erfolg versprechen, der im Verhältnis zum Aufwand stünde.