Posts mit dem Label IoT werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label IoT werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

2017/11/09

Immer mehr maltesische Unternehmen nutzen Bitcoin



Eine Cybercurrency-Revolution hat begonnen, Malta zu erobern. Immer mehr Unternehmen beginnen, die beliebte Krypto-Währung und der sie unterstützenden Technologie Blockchain zu nutzen.
Maltas Premieminister Dr. J. Muscat
Premierminister Joseph Muscat hat vor einigen Monaten bekannt gegeben, dass er beabsichtigt, Malta zu einem Pionier in Sachen Bitcoin zu machen, und die Unternehmen haben keine Zeit verschwendet, um den Trend aufzugreifen.

Zum Beispiel hat eine führende Jobbörse begonnen, Zahlungen in Bitcoin anzunehmen. Die Werbeagentur Blonde and Giant geht noch einen Schritt weiter und bietet ihren Mitarbeitern seit kurzem einen Teil ihres Gehalts in Bitcoin an. „Wir glauben, dass es eine sehr hohe Wahrscheinlichkeit gibt, dass Blockchain und Krypto-Währungen ein Merkmal dafür werden, wie wir und unsere Kunden Geschäfte machen, sowohl lokal als auch international", sagte Mike Stivala, der Leiter der Agentur. Die Entscheidung, Bitcoin als Gehalt anzubieten, wurde durch die Idee motiviert, dass, wenn man wirklich etwas lernen will, es hilft, einen Anteil daran zu haben, und ein Mittel, mit dem man experimentieren, beobachten und spielen kann.

"Indem wir jedem unserer Mitarbeiter einen Grund geben, den Bitcoin-Markt zu beobachten und mit ihm zu interagieren, glauben wir, dass wir uns schnell mit der Technologie vertraut machen und zu den ersten gehören können, die ihre potenziellen Anwendungen in unserer Branche sehen.

Bitcoin-ATM auf Malta


Maltas erster Bitcoin-Automaten (ATM) wurde im Juli auf den Markt gebracht, erwies sich jedoch bald als ein Blindgänger, da er weiterhin das Geld der Kunden aß und der Besitzer der Maschine offenbar keine Erfahrung im Umgang mit Bitcoins hatten.


Der Flop hat jedoch andere Unternehmen nicht davon abgehalten, ihre eigenen Geldautomaten zu bestellen:
Ivaja, ein neues Start-Up-Unternehmen im Besitz von zwei schwedischen und deutschen Unternehmern, plant noch in diesem Monat die Einführung eines eigenen Bitcoin-Automaten in Valletta. 

Das Immobilienunternehmen Quicklets hat letzte Woche einen Bitcoin-Automaten an seinem Hauptsitz installiert und sein Gründer Steve Mercieca plant solche Geldautomaten in jeder Quicklets-Niederlassung zu installieren. Auch die Immobilienfirma Engel & Völkers wird sich schon bald einbringen. Geschäftsführer Benjamin Grech hat kürzlich Pläne bekannt gegeben, mit Hilfe von Blockchain eine transparente Immobilien-Datenbank zu erstellen.
Die Bitcoin-Revolution wird sich auch auf die maltesische iGaming-Industrie ausbreiten, und die Krypto-Währung soll laut einem Weißbuch der maltesischen Glücksspielbehörde Anfang 2018 als legales Zahlungsmittel werden.

Malta als das Silicon Valley Europas


Es war im April 2017, als Premierminister Joseph Muscat zum ersten Mal verkündete, er wolle dass Malta das Silicon Valley  Europas in Bezug auf die Blockchain-Technologie und Krypto-Währungen wird.

"Ich verstehe, dass Regulatoren dieser Technologie misstrauisch gegenüberstehen, aber Tatsache ist, dass sie kommt", sagte Muscat. „Wir müssen an vorderster Front dabei sein, diese entscheidende Neuerung anzunehmen, und wir können nicht einfach darauf warten, dass andere etwas unternehmen und sie kopieren.

Im Wesentlichen ermöglicht die Blockchain, das so genannte "Electronic Ledger", die Verteilung der Daten über ein Computernetzwerk und die ständige Aktualisierung, aber nicht die Kopie der Daten. Es gibt keinen zentralen Punkt der Kette, den Hacker ausnutzen können, was bedeutet, dass die Informationen wirklich öffentlich sind.


Blockchain wurde ursprünglich geschaffen, um Bitcoin-Transaktionen aufzuzeichnen, aber die Regierungen beginnen nun, die Technologie als eine Möglichkeit zu sehen, die Transparenz und Sicherheit bei der Durchführung anderer Arten von Transaktionen zu verbessern. Und hier kommt Malta ins Spiel. Tatsächlich hat sich die Regierung bisher weniger auf Bitcoin und Krypto-Währungen an sich konzentriert, als vielmehr auf die Blockchain-Technologie, die ihre Existenz ermöglicht.

Geplant ist unter anderem die Implementierung einer Blockkette im Grundbuchamt, wodurch der Wert von Grundstücken bekannt gemacht wird, und in den Gesundheitsregistern, die den Patienten die volle Kontrolle über ihre eigenen Gesundheitsdaten geben.

Blockchain-Behörde wird eingerichtet


Der Regierungssprecher Maltas im September:

"Die Regierung prüft ehrgeizig die Schaffung einer neuen Regulierungsbehörde mit dem vorrangigen Ziel, die Technologie mit einem rechtlichen Rahmen zu verbinden und als mutige Initiative zur Bildung eines idealen Ökosystems für diejenigen Unternehmen zu dienen, die bereit sind, in Blockchain-Technologie zu investieren."

Gute Aussichten für Krypto-Währungen auf Malta


Dieser Schritte und die Ankündigung der Malta Gaming Authority (MGA), Krypto-Währungen als Zahlungsmittel zu akzeptieren, leiten ein neues Zeitalter für Malta ein. Als respektierter Finanzplatz mit einer hervorragenden Infrastruktur für digitale Dienste, wird die Insel ein führender Handelsplatz innerhalb der EU werden.

Gute Beratung im Bereich neue Technologien und Crypto-Währung
TSC ist eine erfahrene Beratungsfirma im Berich iGaming, Finanzdienstleistungen und zugehörige Lizenzen und eMoney. Sprechen Sie uns an, wenn Sie sich für die Lizensierung auf Malta interessieren.
 

2017/06/28

Industrie 4.0 - Internet der Dinge für den Mittelstand



Immer mehr Unternehmer erkennen die Chancen der Industrie 4.0. Sei es die Digitalisierung ihrer Produkte, Prozesse oder ganzer Geschäftsmodelle. Doch wenn es darum geht, das Internet of Things und Digitalisierung für das Unternehmen zu nutzen, fehlen die Kompetenzen zur Analyse oder Umsetzung.
ConPerge verfügt über das entsprechende Know-How und ein Netzwerk an entsprechenden Dienstleistern bei der Umsetzung von Spezialgebieten.

 

Wir bieten Geschäftsmodelle im Internet der Dinge

Unser Ende-zu-Ende-Angebot für Sie umfasst Transformationsberatung, Tools zur Analyse, Anleitung zur Expansion durch Digitalisierung.
Aber was steht ihrem Unternehmen eigentlich bevor? Ist ihr Unternehmen auf eine umfassende Digitalisierung vorbereitet? Welche Chancen und Risiken bietet das Internet der Dinge für ihr Unternehmen?

Was ist das Internet der Dinge?

„Internet of Things“ (IoT) bezeichnet die Vernetzung von Gegenständen mit dem Internet, damit diese selbstständig miteinander kommunizieren und selbständig verschiedene Aufgaben für den Besitzer erledigen. Zum Anwendungsbereich gehört die allgemeine Informationsversorgung genauso wie automatisierte Bestellungen, die Ermittlung von benötigten Produkten oder Notfallfunktionen. Das IoT reicht aber weiter, denn es bindet auch die Kommunikation von Lieferanten, Kunden und Mitarbeitern wechselseitig mit ein. Die komplette Reichweite der Möglichkeiten ist nicht absehbar!
Die stetig wachsende Vielfalt der mit dem Internet verbundenen Endgeräte – das Internet der Dinge – wird die Unternehmenswelt grundlegend verändern. Nicht umsonst spricht man beim Internet der Dinge von der nächsten industriellen Revolution oder kurz Industrie 4.0.
Von der automatisierten Überwachung und Verwaltung von Hardware und physischen Umgebung bis hin zu bisher nicht erkannten Geschäftsprozessen kann das IoT die Unternehmenswelt intelligenter und auch besser gestalten.
Um Vorteile nutzen zu können, müssen sich Unternehmer vielfachen Aspekten befassen. Dazugehören Soft- und Hardware ebenso wie Kommunikationsprozesse, Produktionsabläufe, Supply Chain Management und Lieferanten- und Kundenbeziehungen.

Ist das Internet der Dinge nur für Großunternehmen oder auch den Mittelstand?

Bislang sieht es aus, als würden sich vor allem Global Player mit dem Thema beschäftigen. So haben führende Großunternehmen IoT als Top-Thema definiert. Jedoch bietet das Internet der Dinge gerade kleineren und mittelständischen Unternehmen Chance und Vorteile, die es zu nutzen und sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil zu sichern gilt.
Deutschland ist hierbei (noch) einer der Spitzenreiter und verfügt mit dem deutschen Mittelstandüber Grundlagenwissen und eine Unternehmerbasis, die dank IoT den Vorsprung von Konzernen aus anderen Ländern – insbesondere den U.S.A. - im Bereich Digitalisierung aufholen können.

Unternehmen, die Industrie 4.0 umsetzen, erfinden sich großteils neu um eine bessere Kosteneffizienz, mehr Umsatzwachstum und eine neue Tiefe in den Kundenbeziehungen zu erfahren.

 

Hat mein Unternehmen nur Vorteile durch das Internet der Dinge?

Die Industrie 4.0 ist eine industrielle Revolution, ist eine deutliche Veränderung. Jede Veränderung bietet Chancen, Vorteile, aber auch Nachteile und Risiken.
Alle Endgeräte und die von ihnen über das Internet gesendeten Daten können durch Kompromittierung der eigenen Systeme beeinflusst, verfälscht oder gestört werden. Gehackte Endgeräte oder korrupte Daten kann ein Unternehmen nicht riskieren. Daher ist es fundamental wichtig, dass Sie Ihre (digitale) Infrastruktur als Vorbereitung auf das Internet der Dinge absichern. Dazu gehört auch eine Überprüfung von Prozessen unter sicherheitsrelevanten Aspekten und die Sensibilisierung und Schulung der Mitarbeiter. 

Interne Aufgabenbereiche und Widerstände nutzen

Nicht nur deswegen sind deutsche Unternehmen bisher zögerlich, wenn es um die Umsetzung von IoT geht. Schätzungsweise ein Sechstel der KMU hatte bisher entsprechende Projekte initiiiert, teilweise nur Pilotversuche und Testprojekte.
Ein Grund für das zögerliche Verhalten ist der Mangel an umfassender Beratung bei der Einführung von IoT-Lösungen. Auch gilt es gilt es eine Vielzahl von Komponenten mit unterschiedlichen Schnittstellen und Kommunikationsprotokollen untereinander zu kombinieren. Die Bandbreite der Aufgabenfelder reicht von Sensoren, Aktoren und Steuerungen bis hin zu IT-Systemen.

Aber auch die Betrachtung von Geschäftsprozessen und Verantwortungsbereichen sind Feldern, bei denen jenseits der Beratung auch interne Widerstände auftreten können.
Im Zentrum der Digitalen Transformation stehen Menschen. Es heisst „Internet der Dinge“, „Digitalisierung 4.0“, doch es geht um Wachstum und Wandel, der von den Mitarbeitern und Führungskräften in kleinen und mittelständischen Unternehmen getragen wird: 

„Die beteiligten Personen sind in jedem Business und jeder Branche der entscheidende Faktor. Nur Unternehmen die ihre Mitarbeiter einbinden und ermöglichen Potenziale voll auszuschöpfen, werden langfristig relevant und erfolgreich bleiben."
Alexander V. Schinzing

Der Weg ist ein Ziel

Die Heterogenität der verschiedenen Endgeräte im eigenen Unternehmen und in der Beziehung zu Lieferanten und Kunden erschwert den Austausch von Daten zwischen diesen Systemen, und derzeit sind nationale oder gar internationale Standards selten.
Jedoch kann im Wandel zu Industrie 4.0 genau darin ein weiterer Nutzen von IoT-Lösungen gesehen werden. Daten werden erfasst und in einen neuen Kontext gestellt, um daraus geschäftsrelevante Informationen zu gewinnen.

Industrie 4.0 – Analyse, Beratung, Planung und Umsetzung

Wenn Sie sich entscheiden, ihr Unternehmen für die Zeit nach der 4. Industriellen Revolution stark und nachhaltig aufzustellen, sollten Sie auf Partner mit Expertise vertrauen.
ConPerge versteht sich als Ende-zu-End-Beratung, die Unternehmen im Wandel unterstützt. Unsere Analyse ist ein Einstieg in unsere Beratung bei der Planung der Digitalisierung ihres Unternehmens und die ganzheitliche Umsetzung des Internets der Dinge in ihrem Unternehmen.

Sprechen Sie uns an!